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Henry Dunant

Geschichte des Roten Kreuzes

1859Schlacht von Solferino (zwischen Österreichern, Italienern und Franzosen)
Henry Dunant geriet mitten in die Schlacht und mußte mit ansehen wie viele Soldaten nach der Schlacht verletzt liegen blieben. Sorgte für Hilfsaktionen, mobilisierte Helfer.
1862Erschien das Buch "Erinnerung an Solferino" von Henry Dunant.
Hier träumte er von einer internationalen Organisation, die, unabhängig von den kriegführenden Parteien, die Verwundeten versorgen und ihnen eine schützende Neutralität geben soll.

Die Öffentlichkeit war erschüttert über den Bericht von Solferino
1863Eine erste Folge des Buches ist die Gründung eines Fünfer- Komitees in Genf (Später Internationales Komitee oder IKRK)
1864Die Rotkreuzarmbinde wird im deutsch- dänischen Krieg zum ersten Mal verwendet.

Die Genfer Konvention
Zwölf Staaten stimmen den Vorschlägen zur Linderung der Not der Verwundeten, Kranken und sterbenden zu und unterzeichnen die Genfer Konvention
1867Henry Dunant wird zum Rücktritt aus dem Komitee vom Roten Kreuz gezwungen, da er finanziell ruiniert und moralisch diskreditiert ist.
1901Henry Dunant erhält den Friedensnobelpreis gemeinsam mit Fréderic Passy
1919Gründung der Liga der Rotkreuzgesellschaften in Paris
192125. Januar - Zusammenschluss aller deutschen Landesvereine und Landesfrauenvereine zum Deutschen Roten Kreuz e. V. mit Sitz in Berlin
1922Beitritt des Deutschen Roten Kreuzes zur Liga der Rotkreuzgesellschaften
192527. Mai -Gründung des Jugendrotkreuzes in Deutschland
193723. Dezember - "DRK-Gesetz": Das DRK verliert alle Wohlfahrtseinrichtungen und das Jugendrotkreuz; die Organisation wird nach dem "Führerprinzip" strikt hierarchisch neu gegliedert.
1939 bis 1945Im 2. Weltkrieg setzt das DRK ca. 800 000 Ärzte, Krankenschwestern, Helferinnen und Helfer ein (82% Frauen in der Verwundetenhilfe, der sozialen Betreuung der Truppen und Gefangenen sowie der Hilfeleistung für die kriegsgeschädigte Zivilbevölkerung)
194519. September - Auflösung des DRK in der Sowjetzone
25. September - Auflösung des DRK in den westlichen Besatzungszonen
19504. Februar - Neugründung des Deutschen Roten Kreuzes in der Bundesrepublik auf dem Rittersturz in Koblenz, Generalsekretariat in Bonn
195225. Juni - Anerkennung des DRK in der Bundesrepublik durch das IKRK
23. Oktober - Gründung des Deutschen Roten Kreuzes in der DDR mit Sitz in Dresden
19549. November - Anerkennung des DRK der DDR durch das IKRK
1965bei der Internationalen Rotkreuz- Konferenz in Wien: Verkündung der 7 Rotkreuz- Grundsätze
19909. November - Die sechs aus dem DRK der DDR neu gebildeten Landesverbände erklären den Beitritt zum Deutschen Roten Kreuz zum 1. Januar 1991. Vertrag über die Herstellung der Einheit des DRK. Das DRK der DDR löst sich auf. Beschluss der Verlegung des DRK- Generalsekretariats nach Berlin
19913. Mai - Bestätigung der Anerkennung durch das IKRK anlässlich der Ausdehnung des DRK auf das gesamte Bundesgebiet